Das Google Web Toolkit, kurz GWT genannt, ist ein „Programmiergerüst“, oder wie es in der Fachsprache heißt „Framework“, um Webanwendungen zu gestalten. Es basiert auf einem Compiler, einem „Übersetzer“, welcher Java in Javascript umwandelt. Diese Besonderheit ermöglicht es, dass fast die komplette Programmentwicklung für Server und Client in Java erfolgen kann. Nur „fast komplett“ deshalb, da bisher ausschließlich die Clientseite vollständig in Java bearbeitet werden kann. Allerdings bringt diese Tatsache bereits große Vorteile für Entwickler, da zumindest clientseitig auf vorhandene Entwicklungsplattformen zurück gegriffen werden kann. Außerdem ist das GWT mit einem Programm ausgerüstet, dem sogenannten XML-Parser, welches in der Lage ist, beliebige Eingabe so zu zerlegen und zu wandeln, dass ein Format für Weiterverarbeitungen entsteht. Die Integration eines Widget-Paketes und JUnit dienen zur Gestaltung der Graphikoberflächen. Ebenso gehören zum GWT die Unterstützung von Internationalisierungsvorgängen und Schnittstellen für RPC’s, den Remote Prodedure Calls, für die Kommunikation mit weiter entfernten Servern.
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